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Schellack ArtikelBuch-Tipp: Calvin und Hobbes, Bd.7, Ganz schön daneben Calvin und Hobbes sind nicht zu toppen Es gibt ja viele Comic-Strips, die sich heiter-philosphisch geben, aber seit den Peanuts hat es keiner mehr geschafft, so liebevoll, phantasievoll und doch treffend zu zeichnen und zu schreiben. Schellack, Gummilack, Tafellack, Plattlack oder Lacca in tabulis ist eine harzige Substanz, die von den Wirtsbäumen der Lackschildlaus Coccus lacca aufgrund der Saugtätigkeit befruchteter Weibchen ausgeschieden wird. In der Harzschicht entwickeln sich die Larven dieser Tiere.
Hauptsächlich in Süd- und Südostasien und hier speziell in Indien und Thailand wurde früher Schellack in großen Mengen hergestellt. Die Jahresproduktion belief sich auf etwa 50 Tausend Tonnen. Um ein Kilogramm Schellack zu ernten, benötigt man rund 300 Tausend Lackschildläuse.
Schellack ist vor allem bekannt durch seine Verwendung zur Herstellung von Schallplatten zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Daneben wird es unter anderem zur Möbelpflege, für Lacke und in dem Lebensmittelbereich (Kennzeichnung: E 904, z.B. zusammen mit Carnaubawachs als Überzugsmittel für Schokoladendragees) eingesetzt.
Schellack wird auch in dem Musikinstrumentenbau, speziell Geigenbau und Zupfinstrumentenbau, zur Lackherstellung benutzt.
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